Simulationsworkshop spezifiziert Potentiale des Mitfahrens im ländlichen Raum

Im Rahmen einer Simulation sollen im Projekt NEMo in den kommenden Monaten Akzeptanz und Nutzung von Mitfahrmöglichkeiten außerhalb städtischer Zentren untersucht werden. Um die wesentlichen Anforderungen sowie geeignete Szenarien für eine derartige Simulation zu erheben, kamen kürzlich mehrere Fachleute und Wissenschaftler aus dem NEMo-Konsortium am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig zusammen. Dabei brachten Prof. David Woisetschläger (TU BS) sowie die externen Gäste Frau Kathrin Viergutz (DLR) und Herr Prof. Christoph Menzel (Hochschule Ostfalia) ihre Expertise zum Thema Mobilität ein.

Die Experten erarbeiteten im Rahmen des Workshops gemeinsam konkrete Anforderungen für die Simaultionsszenarien

Die Teilnehmer des eintägigen Austausches diskutierten die wichtigsten Faktoren für eine gesteigerte Nutzung des kollaborativen Fahrens. In Form unterschiedlicher Anwendungsfälle sowie Szenarien wurden sowohl Möglichkeiten des regelmäßigen Pendel- und Berufsverkehrs als auch des dynamischeren Freizeitverkehrs in und zwischen dem Landkreis Wesermarsch und der Stadt Oldenburg diskutiert und spezifiziert.

Im Kontext weiterer Austauschformate werden die Ergebnisse des Workshops unter Einbindung relevanter Praxispartner weiter ausgearbeitet. Dabei sollen reale Problemstellungen zur Berufs- und Freizeitmobilität in der Simulation verankert werden, um so unterschiedliche Gestaltungsvarianten für Anbahnung und Abwicklung von Mitfahrgelegenheiten untersuchen zu können.

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